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Werkkomplex Sankt Hans Feuer Das Mittsommernachtsfest, das in Dänemark und in ganz Skandinavien Ende Juni, am längsten Tag des Jahres gefeiert wird, stellt einen kulturell tief verwurzelten Brauch dar, dem Ib Eisner eine ganze Werkreihe gewidmet hat. Im Mittelpunkt seines Interesses stehen die sogenannten »Sankt Hans Feuer«, die zur Vertreibung von Hexen und bösen Geistern im ganzen Land entzündet werden. Als Rahmen der Darstellungen wählte der Künstler vor allem Strandszenen, in denen sich zahlreiche Menschen um die hochauflodernden Scheiterhaufen zusammenfinden und die im besonderen Maße das Aufeinandertreffen der Elemente Feuer und Wasser betonen. Die
Gemälde sind von einer leuchtenden Farbigkeit aus kalten und warmen Tönen
und weitestgehend bestimmt von locker gesetzten Pinselstrichen, die das
Züngeln der Flammen und das Aufsteigen des Rauches einzufangen vermögen.
Die Flammen des Feuers werden von den Wasserpfützen am Strand
reflektiert und zeichnen sich dort als unzählige Flecken in flimmernden
Farben ab. Der Strand scheint so in dem Lichtspiel aus hellen und
dunklen Flecken zu vibrieren.
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