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Biografie–Ib
Eisner 1925-2003 Ib
Eisner wurde am 19.5.1925 als Sohn von Christian Alfred Eisner und Andrea
Sofie Zøllner in Kopenhagen geboren. Als Fünfzehnjähriger erlernte er zunächst
den Handwerksberuf Dekorationsmaler. Sein Lehrmeister Anton Hansen erkannte
sein künstlerisches Talent und erteilte ihm Zeichenunterricht. Später nahm
er Unterricht bei dem Maler Viggo Brandt. Auf Vermittlung von Hansen wird er
1945 an der Königlichen Kunstakademie Kopenhagen aufgenommen, wo er bei den
anerkannten Malern und Professoren Axel Jørgensen, Kræsten Iversen und
Olaf Rude studierte. Dabei lernte er den Maler Vilhelm Wils (1880-1960)
kennen. Mit diesem verband den jungen Künstler eine väterliche
Freundschaft und die Vorliebe für die Motive des Waldpark »Dyrehaven«, wo
Eisner seit 1943 malte. Sein künstlerisches Debüt feierte Eisner bereits
im ersten Jahr seiner Akademielaufbahn mit der »Kunstnernes Efterårsudstilling«.
Seitdem stellte er unter anderem in »Den Frie«, »Møstings Hus« und »Brøndsalen«
in Frederiksberg/Kopenhagen sowie auch international (Schweden, Großbritannien,
Japan) aus. Darüber hinaus veranstaltete er mehrere Ausstellungen mit dem
einflußreichen dänischen Kunsthändler Henning Larsen in Kopenhagen. Ib
Eisner war 1948 Wilstrup-Stipendiat und wurde 1982 mit dem Bakken-Oscar,
gestiftet von der Brauerei Carlsberg-Tuborg, ausgezeichnet. Bei
zahlreichen Auslandsaufenthalten in Frankreich, in den Niederlanden sowie in
England setzte er sich mit dem internationalen Kunstgeschehen auseinander. Für
kurze Zeit unterrichtete er bei der Porzellanmanufaktur Bing & Grøndahl
und gab Privatunterricht in Malerei. Im
Jahre 1947 heiratete er die Weberin und Malerin Inger Larsen. Aus der Ehe
gingen die beiden Söhne Jeppe (geb. 1952) und Morten (geb. 1954) hervor,
die beide ebenfalls Künstler sind. Ib
Eisners Werke wurden von Kunstvereinen, Banken und Unternehmen in Dänemark,
Norwegen und Schweden sowie von privaten Sammlern angekauft. Seine
internationale Anerkennung zeigt der Verkauf seiner Gemälde nach
Deutschland, Schweden, Japan, Großbritannien und den Vereinigten Staaten. |
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